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Bericht Rehaklinik Kronprinz medical Park Prien am Chiemsee

: Reha-Klinik Kronprinz in Prien am Chiemsee: Zwischen hoher medizinischer Qualität und spürbaren Sparmaßnahmen Prien am Chiemsee – Wer eine Rehabilitationsmaßnahme antreten muss, steht oft vor der Frage: Welche Klinik ist die richtige? Eine Einrichtung, die dabei immer wieder genannt wird, ist die Reha-Klinik Kronprinz im Herzen von Prien am Chiemsee. Das traditionsreiche Gebäude blickt auf eine interessante Geschichte zurück. Ursprünglich befand sich hier ein Restaurant, bevor die Immobilie später vom Unternehmer Ernst Freiberger erworben und zur Rehabilitationsklinik umgebaut wurde. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass häufig Verwechslungen auftreten: Der inzwischen verstorbene Unternehmer Ernst Freiberger ist nicht mit seinem Sohn gleichen Namens zu verwechseln, der weiterhin aktiv tätig ist. Zentrale Lage mit vielen Vorteilen Die Klinik Kronprinz befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Polizeiinspektion Prien am Chiemsee und damit direkt im Ortszentrum. Diese Lage bietet den Patienten einen entscheidenden Vorteil: Einkaufsmöglichkeiten, Cafés, Restaurants und weitere Einrichtungen des täglichen Bedarfs sind bequem zu Fuß erreichbar. Bereits beim Betreten des Hauses fällt der gepflegte Eindruck auf. Die Räumlichkeiten wirken sauber, ordentlich und freundlich gestaltet. Viele Patienten loben die angenehme Atmosphäre, die wesentlich zum Wohlbefinden während des Reha-Aufenthalts beiträgt. Medizinische Versorgung als große Stärke Besonders positiv hervorgehoben werden von zahlreichen Patienten die medizinischen Leistungen. Die Ärztinnen und Ärzte gelten als kompetent, engagiert und patientenorientiert. Gleiches gilt für das Pflegepersonal sowie die Therapeutinnen und Therapeuten, die vielfach für ihre freundliche und professionelle Betreuung gelobt werden. Zum Abschluss möchte ich noch auf den Bereich der Bar zu sprechen kommen, denn auch dort gibt es leider mehrere Punkte, die aus meiner Sicht nicht unerwähnt bleiben dürfen. Besonders häufig wurde von Patientinnen und Patienten die Frage gestellt, ob es dem Haus inzwischen wirtschaftlich so schlecht gehe, dass nicht einmal mehr ein funktionierender Fernseher zur Verfügung gestellt werden könne. Diese Frage mag zugespitzt klingen, sie bringt jedoch sehr deutlich zum Ausdruck, wie groß das Unverständnis über den aktuellen Zustand ist. Nach meinem persönlichen Eindruck wirkt diese Situation ausgesprochen armselig. Gerade ein Gemeinschaftsbereich wie die Bar lebt davon, dass Menschen dort zusammenkommen, Gespräche führen, gemeinsam Zeit verbringen und auch einmal eine Sportübertragung oder eine Fernsehsendung verfolgen können. Ein funktionierender Fernseher ist dabei sicherlich kein Luxusgut, sondern eine Selbstverständlichkeit — erst recht in einer Einrichtung, in der Patientinnen und Patienten oft über längere Zeiträume untergebracht sind. Umso unverständlicher erscheint der direkte Vergleich mit der Vergangenheit. Noch vor zwei Jahren standen den Patientinnen und Patienten nicht nur ein Fernseher, sondern zusätzlich sogar ein Beamer zur Verfügung, unter anderem für die Übertragung der damaligen Fußball-Europameisterschaftsspiele. Damals war offensichtlich möglich, was heute offenbar nicht einmal mehr in einfacher Form gewährleistet wird. Diese Entwicklung hinterlässt bei vielen Betroffenen den Eindruck eines deutlichen Rückschritts. Natürlich kann man sich fragen: Was will man machen? Als Patient bleibt einem am Ende oft nur, Missstände anzusprechen und darauf zu hoffen, dass sie nicht irgendwo unbeachtet liegen bleiben, sondern tatsächlich die zuständigen Stellen erreichen. Genau das ist auch meine Hoffnung: dass diese Kritik ernst genommen wird, dass sie nicht im Verwaltungsalltag untergeht und dass sich jemand verantwortlich fühlt, die genannten Punkte zu prüfen und abzustellen. Ich möchte ausdrücklich betonen, dass es mir nicht darum geht, grundlos zu kritisieren. Vielmehr geht es darum, auf Zustände aufmerksam zu machen, die von vielen Patientinnen und Patienten als enttäuschend, unverständlich und nicht angemessen empfunden werden. Gerade weil es sich um eine Einrichtung handelt, in der Menschen Unterstützung, Erholung und Stabilität suchen, sollten auch die alltäglichen Rahmenbedingungen stimmen. Zur Sicherheit werde ich diesen Brief daher zusätzlich auf dem Postweg nach Ammerung senden. So möchte ich sicherstellen, dass meine Rückmeldung auch tatsächlich an der richtigen Stelle ankommt und nicht unbeachtet bleibt. Ein besonderes Lob verdient nach Aussagen vieler Patienten auch der Chefarzt der Einrichtung. Er wird als äußerst sympathisch, fachlich kompetent und menschlich beschrieben. Patienten berichten, dass er sich intensiv für ihre Genesung einsetzt und stets ein offenes Ohr für ihre Anliegen hat. Moderne Therapieangebote und Freizeitmöglichkeiten Zur Ausstattung der Klinik gehören unter anderem ein attraktives Schwimmbad sowie ein gut ausgestatteter Trainingsbereich mit modernen Fitnessgeräten. Diese Einrichtungen werden von den Patienten gerne genutzt und stellen einen wichtigen Bestandteil des therapeutischen Gesamtkonzeptes dar. Sparmaßnahmen werden sichtbar Neben den vielen positiven Aspekten gibt es jedoch auch Kritikpunkte, die von mehreren Patienten unabhängig voneinander angesprochen werden. Dabei fällt häufig das Stichwort „Rotstift“. Besonders deutlich werden die Einsparungen nach Ansicht vieler Patienten im gastronomischen Bereich. Veränderungen beim Frühstück Während früher am Frühstücksbuffet unter anderem mehrere Fruchtsäfte zur Auswahl standen, sind diese Angebote inzwischen weggefallen. Dennoch gibt es weiterhin die frischen Semmeln, die von vielen Gästen ausdrücklich gelobt werden und als qualitativ hochwertig gelten. Mittagessen weiterhin auf gutem Niveau Auch beim Mittagessen wurden Veränderungen vorgenommen. So wurde die früher angebotene Vorspeisensuppe aus dem Programm genommen. Die Nachspeise ist hingegen weiterhin Bestandteil des Menüs. Positiv hervorzuheben bleibt jedoch die Qualität der Hauptgerichte. Viele Patienten bescheinigen der Küche einen guten Geschmack und eine insgesamt solide Leistung, auch wenn selbstverständlich nicht jedes Gericht den persönlichen Vorlieben aller Gäste entspricht. Weniger Auswahl am Abend Beim Abendessen sehen viele Patienten den größten Einsparungseffekt. Die Mahlzeiten bestehen überwiegend aus kalten Platten mit Brot, Semmeln, Wurst und weiteren klassischen Bestandteilen eines Brotzeitbuffets. Besonders auffällig ist dabei der Wegfall des täglichen Suppenangebots. Während vor einigen Jahren jeden Abend eine Suppe am Buffet angeboten wurde, gibt es diese inzwischen nur noch an wenigen Tagen pro Woche. Kritik an den Aufzügen Ein weiterer Punkt, der von mehreren Patienten kritisch gesehen wird, betrifft die beiden Aufzüge des Hauses. Nach Aussagen von Betroffenen schließen die Türen teilweise sehr schnell. Gerade ältere Menschen oder Patienten mit Gehhilfen, Rollatoren oder Krücken hätten dadurch Schwierigkeiten, rechtzeitig in den Aufzug zu gelangen. Zusätzlich wird die geringe Kapazität der beiden Aufzüge bemängelt. Zu Stoßzeiten – etwa vor den Mahlzeiten oder vor Therapiebeginn – entstehen regelmäßig Wartezeiten. Einige Patienten berichten, dass sie deutlich früher losgehen müssen, um ihre Termine rechtzeitig zu erreichen. Gerade in einer Rehabilitationsklinik, in der viele Menschen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, sehen manche Patienten hier Verbesserungsbedarf. Vergleich mit der Schwesterklinik in Bernau Häufig wird die Klinik Kronprinz mit der Schwesterklinik in Bernau am Chiemsee verglichen. Nach Aussagen von Patienten ähneln sich beide Häuser hinsichtlich Konzept und medizinischer Versorgung stark. Die Einrichtung in Bernau gilt als größer und bietet teilweise einen direkten Blick auf den Chiemsee. Allerdings wird von einigen Patienten als Nachteil gesehen, dass die Klinik deutlich abgelegener liegt. Einkaufsmöglichkeiten oder andere Angebote außerhalb der Klinik sind dort weniger bequem erreichbar. Gerade die zentrale Lage der Klinik Kronprinz wird deshalb von vielen Patienten als großer Pluspunkt bewertet. Fazit Die Reha-Klinik Kronprinz in Prien am Chiemsee überzeugt vor allem durch ihre engagierten Mitarbeiter, die hohe medizinische Qualität, die gute therapeutische Betreuung und ihre zentrale Lage im Ortskern. Gleichzeitig sind in den vergangenen Jahren verschiedene Sparmaßnahmen sichtbar geworden, insbesondere im Bereich der Verpflegung. Auch die Situation rund um die Aufzüge sorgt bei einigen Patienten für Kritik. Dennoch überwiegen für viele ehemalige Patienten die positiven Eindrücke deutlich. Wer eine Rehabilitationsmaßnahme am Chiemsee absolvieren möchte und Wert auf eine zentrale Lage mit guter Infrastruktur legt, findet in der Klinik Kronprinz nach Meinung zahlreicher Patienten weiterhin eine empfehlenswerte Adresse. Was aber noch zu erwähnen ist, dass die wichtige Kommunikation zwischen Arzt und Mitarbeitern der Anwendungen, leider sehr ausbaufähig wäre! Bleiben Sie gesund! Ihr Team von Bayern Regional News

Datum: 12.06.2026 Quelle: Bayregnews