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Fußgänger geht auf Autobahn

  Marktl/A94 - Fußgänger auf der Autobahn   Am Dienstag, 31.03.2026, gegen 16:15 Uhr, wurde der Autobahnpolizeistation Mühldorf am Inn ein Fußgänger, ausgerüstet mit einem Rucksack, auf dem Standstreifen der BAB 94, Höhe Marktl, Lkrs. Altötting, gemeldet. Vor Ort konnte tatsächlich ein 76-jähriger Mann aus Kasachstan von einer uniformierten Streifenbesatzung der Bundespolizei, Revier Mühldorf am Inn, angetroffen werden. Der Mann, ausgestattet mit einem Rucksack auf dem dieser seine Landesflagge und die der Bundesrepublik Deutschland aufgesteckt hatte und sich wohl als eine Art Weltenbummler sah, wurde nach der Feststellung seiner Identität mündlich verwarnt und aus dem Gefahrenbereich der Autobahn verbracht.     Erharting/A94 - Verkehrsunfall mit Sachschaden   Am Dienstag, den 31.03.2026, gegen 19:00 Uhr, kam es auf der BAB 94, in der Ausfahrt der Anschlussstelle Mühldorf-Nord, Lkrs. Mühldorf am Inn, zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Ein 22-jähriger Mann aus dem Landkreis Mühldorf am Inn wollte die A94 bei Erharting verlassen. Er fuhr mit seinem Pkw dabei zu schnell in die Ausfahrt ein, kam von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Wagen, Audi, A4, gegen ein Verkehrszeichen und die Leitplanke. Der Unfallverursacher wurde dabei nicht verletzt. Es entstand ein geschätzter Gesamtschaden von ca. 4.300 Euro. Der Pkw konnte eigenständig von der BAB verbracht werden. Der Verkehrsunfall wurde durch eine Streifenbesatzung der APS Mühldorf am Inn aufgenommen.     BAB 94, Höhe Winhöring, Greifer in Not   Einer aufmerksamen Verkehrsteilnehmerin verdankt eine verletzte Waldohreule wohl ihr Weiterleben. Am Mittwoch, 01.04.2026, gg. 08.00 Uhr, wurde der Autobahnpolizeistation Mühldorf am Inn auf der BAB 94, im Bereich Winhöring, Lkrs. Altötting, ein verletzter „Falke“ gemeldet. Das beeinträchtigte Wildtier soll im Bereich des Seiten- und Grünstreifens sitzen, so die Mitteilung. Die uniformierte Streifenbesatzung der Autobahnpolizeistation Mühldorf am Inn fand das Tier in dem gemeldeten Bereich und stellte fest, dass eine kleine Waldohreule wohl einen Zusammenstoß mit einem Fahrzeug erlitten hatte. Ein erfahrenes Besatzungsmitglied des Streifenteams, noch dazu in dem Besitz einer fachlichen Jagdausübungsberechtigung, besah sich den Waldbewohner und schätzte dessen Überlebenschance als nicht ungünstig ein. Lediglich das linke Sehorgan schien etwas in Mitleidenschaft, durch einen möglichen Anprall, gezogen worden zu sein. Der Polizeibeamte packte kurzer Hand das benommene und unter Schock stehende Wildtier sicher in einen Karton und verbrachte es zur weiteren Abklärung auf die Dienststelle der APS Mühldorf am Inn. Da es im Landkreis Mühldorf am Inn keine offizielle Anlaufstelle für verletzte und wildlebende Greifer gibt, stand nach einigen Telefonaten fest, dass das angeschlagene Tier, kurz entschlossen durch eine weitere Streifenbesatzung der APS Mühldorf am Inn, nach Oberschleißheim bei München, in die dortige LMU München, Klinik für Vögel, Reptilien u. a., verbracht werden kann. Dort nahm man sich der Waldohreule an und hofft, diese vollumfänglich aufpäppeln zu können. (Anbei ein Foto der geretteten Waldohreule in der Wache der Autobahnpolizeistation Mühldorf am Inn

Datum: 01.04.2026 Quelle: Bayregnews