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Gefälschte Ausweisdokumente

  Teisendorf / Piding, Lkrs Berchtesgadener Land   Schleierfahnder stellen erneut gefälschte Ausweisdokumente sicher   Bereits am vergangenen Freitag stoppten die Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding einen VW Golf mit luxemburgischer Zulassung auf der A8 in Richtung Salzburg. Die drei Insassen gaben an, nach Bosnien Herzegowina zu reisen. Aufgrund von Unstimmigkeiten und auffälliger Nervosität des 43-jährigen kroatischen Mitfahrers wurde das Fahrzeug samt Gepäck durchsucht. Dabei wurde im Gepäck des 43-jährigen ein totalgefälschter tschechischer Führerschein aufgefunden.   Bei einer weiteren Kontrolle am Donnerstag, auf derselben Strecke, wurde das nächste gefälschte Dokument aufgedeckt. Eine Streife der Grenzpolizeiinspektion Piding kontrollierte einen Pkw mit deutscher Zulassung, welcher mit einem ukrainischen Pärchen besetzt war. Die 48-jährige Beifahrerin wirkte stark nervös, weshalb die Beamten eine intensivere Kontrolle durchführten. In ihrer Handtasche wurden die Schleierfahnder schlussendlich fündig – neben ihren rechtmäßigen ukrainischen Dokumenten war die 48-jährige auch im Besitz eines totalgefälschten polnischen Personalausweises.   In beiden Fällen wurden die gefälschten Dokumente sichergestellt und Anzeigen wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise erstattet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Betroffenen ihre Reise fortsetzen.       Zahlreiche Straftaten auf der A8 festgestellt   In der vergangenen Woche haben die Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding im Zuge ihrer Kontrollen auf der A8 mehrere strafrechtliche Verstöße aufgedeckt, die die Weiterfahrt der Betroffenen verhinderten.   Am Montag kontrollierte eine Streife der Pidinger Grenzpolizei, auf Höhe der Anschlussstelle Siegsdorf, einen Pkw mit deutscher Zulassung. Der alleine im Pkw befindliche serbische Fahrzeuglenker konnte sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, einen Führerschein hatte er allerdings nicht parat. Wie die weitere Überprüfung ergab, lag der Grund hierfür in einer gerichtlichen Entziehung seiner Fahrerlaubnis. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Seine Weiterfahrt wurde noch vor Ort unterbunden.   Ebenso die Fahrt eines 31-jährigen Deutschen endete am Mittwoch auf Höhe Piding. Wie die Kontrolle seines Pkws mit deutscher Zulassung ergab, war dieser aufgrund fehlender Haftpflichtversicherung zur Entstempelung ausgeschrieben. Der 31-jährige wurde wegen eines Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz angezeigt. Nun muss er sich um eine Neuzulassung seines Pkw bemühen.   Ein 47-jähriger italienischer Fahrzeuglenker musste ebenfalls seinen Pkw am Montagmorgen im Bereich Piding abstellen. Bei der Durchsuchung seines in Österreich zugelassenen Pkws stellten die Pidinger Schleierfahnder neben einem Joint auch eine Kleinmenge Heroin sicher. Zudem musste sich der 47-jährige einer Blutentnahme unterziehen, da ein Drogenvortest positiv verlief und somit eine Fahrt unter Drogeneinfluss im Raum stand. Neben Anzeigen wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Konsumcannabisgesetz wurde die Weiterfahrt unterbunden.   Zu einer Verfolgungsfahrt kam es am Dienstag, als ein Pkw mit slowakischer Zulassung einer Fahndungskontrolle an der Anschlussstelle Grabenstätt unterzogen werden sollte. Doch anstatt dem Dienstfahrzeug zu folgen, gab der Fahrer Gas und fuhr mit erhöhter Geschwindigkeit weiter auf der Autobahn in Richtung München. Die Streifenbesatzung nahm sofort die Verfolgung auf. An der Anschlussstelle Übersee verließ der Pkw die Autobahn und fuhr sich im Anschluss in einer Sackgasse fest. Der Grund der „Flucht“ wurde schnell klar, denn die Beamten konnten beim Fahrer, einem 41-jährigen slowakischen Staatangehörigen, starken Alkoholgeruch wahrnehmen. Ein durchgeführter Alkotest bestätigte den Verdacht - die Weiterfahrt war beendet und die Sicherstellung seines Führerscheins sowie eine Blutentnahme waren die Folge. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, sowie einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen gegen den 41-jährigen eingeleitet.   Bergen / Lkr. Traunstein Beinahe-Frontalzusammenstoß in unübersichtlicher Kurve - Pole mit Haftbefehl und Fahrverbot gestoppt Ein riskantes Überholmanöver eines polnischen Kleintransporters hätte am vergangenen Samstag in einer unübersichtlichen Kurve zwischen Grabenstätt und Übersee beinahe zu einem schweren Frontalzusammenstoß mit einem zivilen Streifenwagen der Grenzpolizei Piding geführt. Nur durch eine Vollbremsung mit Ausweichen ins Bankett konnte der Fahrer der Zivilstreife eine Kollision in letzter Sekunde verhindern. Der 50-jährige polnische Fahrer setzte nach dem Vorfall seine Fahrt unbeirrt fort und konnte erst im weiteren Verlauf auf der A8 an der Rastanlage Hochfelln einer Kontrolle unterzogen werden. Hierbei stellten die Grenzpolizisten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl wegen Unfallflucht vorlag. Zudem ergab die Überprüfung, dass der Pole derzeit keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Die Weiterfahrt war somit an Ort und Stelle beendet. Er wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Straßenverkehrsgefährdung angezeigt. Die drohende Haftstrafe aufgrund des Haftbefehls konnte er durch die Zahlung einer höheren dreistelligen Geldstrafe abwenden und wurde schlussendlich nach eindringlicher Belehrung, dass er kein fahrerlaubnispflichtiges Kraftfahrzeug führen darf, entlassen. Doch nur kurze Zeit später konnte der 50-jährige erneut hinter dem Steuer seines Kleintransporters auf der A8 festgestellt werden. Der Pkw wurde abermals gestoppt und der unbelehrbare Pole wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Erst nach Hinterlegung einer Sicherheitsleistung und Sicherstellung der Fahrzeugschlüssel konnte er die Dienststelle in Urwies erneut verlassen.

Datum: 11.07.2026 Quelle: Bayregnews