Große Suchaktion am Chiemsee
Schreie vom Chiemsee lösen nächtlichen Großeinsatz aus – Boote und Hubschrauber suchen See ab
Chiemsee – Ein nächtlicher Einsatz hat in der Nacht auf Samstag, 27. Juni, zahlreiche Rettungskräfte an den Chiemsee geführt. Zeugen hatten gegen 23 Uhr Schreie vom See wahrgenommen und daraufhin die Einsatzkräfte alarmiert. Weil zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich eine oder mehrere Personen in akuter Notlage befanden, wurde eine großangelegte Suchaktion eingeleitet.
Nach Angaben eines Sprechers der Polizeiinspektion Prien rückten neben der Polizei auch Feuerwehr und Wasserwacht aus. Der betroffene Bereich wurde sowohl vom Wasser aus als auch am Ufer und aus der Luft kontrolliert. Auf dem Chiemsee kamen mehrere Boote zum Einsatz, zudem unterstützte ein Hubschrauber die Suche aus der Luft.
Die Einsatzkräfte gingen den Hinweisen der Zeugen systematisch nach. Dabei wurde der See in dem Bereich abgesucht, aus dem die Schreie gemeldet worden waren. Auch entlang des Ufers hielten die Helfer Ausschau nach möglichen Spuren, Hinweisen oder Personen, die sich in einer Notlage befinden könnten.
Trotz der umfangreichen Maßnahmen blieb die Suche ohne Ergebnis. Weder eine verletzte noch eine vermisste Person konnte festgestellt werden. Nach einer ausgiebigen Absuche wurde der Einsatz schließlich beendet.
Woher die gemeldeten Schreie stammten, blieb zunächst unklar. Nach bisherigem Stand gibt es keine Hinweise darauf, dass tatsächlich jemand zu Schaden gekommen ist.