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Ohne Führerschein mit Ferrari angehalten

    Ohne Führerschein im Ferrari   Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Raubling stellten am vergangenen Freitag (17.07.2026) einen Ferrari sicher, der seit fast einem Jahr unterschlagen war. Der Fahrer gab falsche Personalien an und hatte keinen Führerschein. Gegen 22:10 Uhr sichteten Grenzpolizisten den Ferrari auf der A 8 in Fahrtrichtung Salzburg und kontrollierten das mit vier Personen besetzte Fahrzeug an der Behelfsausfahrt Dettendorf. Der Fahrer hatte keinerlei Ausweisdokumente bei sich und gab mündlich seine Personalien an. Eine Überprüfung des Wagens erbrachte, dass das Leasingfahrzeug vor knapp einem Jahr als unterschlagen gemeldet worden war. Die Beamten stellten den Ferrari im Wert von etwa 170.000 Euro sicher. Zwischenzeitlich konnte eruiert werden, dass der Fahrer nicht seine eigenen, sondern die Personendaten einer anderen, tatsächlich existenten Person aus Österreich angegeben hatte. Ein mutmaßlicher Grund hierfür zeigte sich, als die echten Personalien des Mannes feststanden: Der 34-jährige Österreicher hätte sich nicht ans Steuer eines Kraftfahrzeuges setzen dürfen, weil ihm sowohl die österreichische als auch seine deutsche Fahrerlaubnis unanfechtbar aberkannt bzw. entzogen worden war. Der in München wohnhafte Mann muss sich nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie falscher Namensangabe verantworten. Zur Unterschlagung des Ferrari laufen weitere Ermittlungen.

Datum: 21.07.2026 Quelle: Bayregnews