blaulicht

Schwerpunktkontrolle Schiene

  Schwerpunktaktion „Schiene“ der Bayerischen Grenzpolizei   Vom 12. bis 14. März führten bayerische Fahnder unter Leitung und Koordination der Grenzpolizeiinspektion Piding eine Schwerpunktaktion zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität im Schienenverkehr durch. In enger Abstimmung mit der Bundespolizei führten Kräfte der GPI Piding, mit Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen der GPI Raubling und GPS Burghausen, verstärkt Personenkontrollen in den grenzüberschreitenden Reisezügen durch.  Während der drei Einsatztage wurden in mehr als 60 Zügen zahlreiche Reisende kontrolliert; bei 30 Personen führten diese Kontrollen zu weiteren polizeilichen Maßnahmen. Unter anderem nahmen die Fahnder drei als vermisst gemeldete, minderjährige Mädchen in Obhut und übergaben sie kurze Zeit später den besorgten Eltern. Darüber hinaus wurden Straftaten aus unterschiedlichen Deliktsbereichen aufgedeckt: Bei einem nigerianischen Staatsangehörigen stellten die Einsatzkräfte gleich drei gefälschte Führerscheine sicher. Bei einem Mann ungarischer Staatsangehörigkeit wurden mehrere Gramm Kokain aufgefunden und sichergestellt. Insgesamt bestätigte die Schwerpunktaktion erneut, dass koordinierte und verstärkte Fahndungskontrollen im Schienenverkehr eine wirkungsvolle Maßnahme sind, um grenzüberschreitende Kriminalität effektiv zu bekämpfen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung, insbesondere der Zugreisenden, zu stärken.   „Die enge Abstimmung und der strukturierte Einsatzablauf haben sich bewährt“, erklärte Herr Leitender Polizeidirektor Gerhard Holzinger, Leiter der Grenzpolizeiinspektion Piding. Neben den unmittelbaren Fahndungserfolgen förderte die Aktion auch den fachlichen Austausch zwischen den beteiligten Dienststellen, lieferte neue Fahndungsansätze und schaffte die Grundlage für künftige vergleichbare Einsätze

Datum: 03.04.2026 Quelle: Bayregnews