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Sicherheitskonferenz in München

Polizei Der Polizeieinsatz zur 62. Münchner Sicherheitskonferenz Im Zeitraum zwischen Freitag, 13.02.2026 und Sonntag, 15.02.2026 findet in München die 62. Munich Security Conference (MSC) statt. Die Veranstaltungsörtlichkeit ist das Hotel „Bayerischer Hof“ am Promenadeplatz. Ergänzend fungiert das Hotel “Rosewood Munich“ in unmittelbarer Nachbarschaft als zusätzlicher Veranstaltungsort für die MSC. An der Veranstaltung werden wieder zahlreiche Staats- und Regierungschefs sowie weitere hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Militär sowie von internationalen Organisationen teilnehmen. Dem Polizeipräsidium München liegen keine konkreten Gefährdungserkenntnisse zur MSC und den im Umfeld stattfindenden Versammlungen und Veranstaltungen vor. Aufgrund der weltpolitischen Lage wirdjedoch nach wie vor voneinererhöhten abstrakten Gefährdung ausgegangen. Von der Landeshauptstadt München wurde eine Allgemeinverfügung erlassen, die von Freitag, 13.02.2026, 05:00 Uhr bis einschließlich Sonntag, 15.02.2026, 15:00 Uhr, im Umfeld der beiden Hotels “Bayerischer Hof“ und “Rosewood Munich“ zwei Sicherheitsbereiche ausweist. Im inneren Sicherheitsbereich (Sicherheitsbereich A) der sich rund um den Promenadeplatz erstreckt, ist der Zutritt ausschließlich mit einer entsprechenden Akkreditierung möglich. Im äußeren Sicherheitsbereich (Sicherheitsbereich B) haben in diesem Zeitraum nur speziell akkreditierte Personen oder Personen, welche ein berechtigtes Interesse nachweisen können, Zugang. Hierfür werden für Anwohner und Kunden, der am Promenadeplatz gelegenen Geschäfte, entsprechende Korridore eingerichtet, die ohne Akkreditierung betreten werden können. 11.02.2026 Die beiden Sicherheitsbereiche umfassen folgende Straßen: Karmeliterstraße - Promenadeplatz - Prannerstraße - Kardinal-Faulhaber-Straße - Hartmannstraße sowie Teile der Pacellistraße, der Maffeistraße, der Salvatorstraße und des Salvatorplatzes. Eine Übersichtskarte mit dem gesamten Sicherheitsbereich ist auf der Homepage des Polizeipräsidiums München einsehbar (Link). Das Polizeipräsidium München weistdaraufhin, dass anden Zugängen und innerhalb der Sicherheitsbereiche Personen- und Taschenkontrollen durchgeführt werden. Von diesen Maßnahmen können beispielsweise auch Journalisten und Anwohner betroffen sein. Vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr wurde für den Zeitraum von Donnerstag, 12.02.2026, 07:00 Uhr bis Sonntag, 15.02.2026, 19:00 Uhr, ein Flugbeschränkungsgebiet über der Münchner Innenstadt erlassen. Von dieser Regelung sind auch alleunbemannten Luftfahrtsysteme (sog. Drohnen) erfasst. Eine entsprechende Überwachung dieses Verbotes obliegt den polizeilichen Einsatzkräften. Ein Verstoß gegen die Flugbeschränkung hat eine Strafanzeige zur Folge. Zudem muss mit der Sicherstellung der Drohne gerechnet werden. Der genannte Bereich erstreckt sich in einem Umkreis von drei nautischen Meilen (etwa 5,5 Kilometer) um den Sendlinger-Tor-Platz. Dies bedeutet, dass sich diese Verbotszone in etwa vom Olympiapark bis hin zum Perlacher Forst erstreckt. Das Polizeipräsidium München hat im Hinblick auf mögliche Gefahren durch unbemannte Luftfahrtsysteme (Drohnen), ein umfassendes Maßnahmenpaket erarbeitet, um den höchstmöglichen Schutz der Veranstaltung zu gewährleisten. Neben den Tagungsörtlichkeiten in der Münchner Innenstadt wird u.a. auch der Flughafen München Teil dieser Schutzmaßnahmen sein. Dabei kommen stationäre und mobile Systeme zum Einsatz, um Drohnen zu detektieren und ggf. intervenieren zu können. Neben der Landespolizei wird am Flughafen München auch Technik zur Drohnenabwehr durch die Bundespolizei eingesetzt. Mit dieser stehen wir in engem Austausch, um die Maßnahmen gezielt auf die jeweiligen Aufgaben und Zuständigkeiten abzustimmen. Im Zusammenhang mit der MSC wurden im Zeitraum zwischen Donnerstag, 12.02.2026 und Sonntag, 15.02.2026 eine Vielzahl von Versammlungen angezeigt. Am Samstag, 14.02.2026, ist dabei der versammlungsstärkste Tag zu erwarten. Die Örtlichkeiten, an denen diese Versammlungen durchgeführt werden, befinden sich zum überwiegenden Teil in der Münchner Innenstadt. 11.02.2026 Hierzu zählen insbesondere eine Versammlung auf der Theresienwiese im Zusammenhang mit den Geschehnissen im Iran. Die Polizei erwartet aufgrund der überregionalen Mobilisierung eine hohe Teilnehmerzahl. Konkrete Störungserkenntnisse liegen nicht vor. Aufgrund der politischen Lage im Iran wird diese Versammlung dennoch einen Schwerpunkt der polizeilichen Präsenz und entsprechender Sicherheitsmaßnahmen darstellen. Eine weitere größere Versammlung, diesich kritisch mit der MSC befasst, wird sich durch die Innenstadt fortbewegen. Hier wird mit bis zu 4.000 Teilnehmern gerechnet. Zur ordnungsgemäßen Durchführung der Versammlungen sind entsprechende Verkehrseinschränkungen, insbesondere bei den sich fortbewegenden Versammlungen und dem An- und Abmarsch zu den Großkundgebungen zu erwarten. Neben den Versammlungen wird es zudem u.a. für Lotsenfahrten hochrangiger Staatsgäste zuzahlreichen Verkehrseinschränkungen und auch kurzzeitigen Sperrungen kommen. Ab Mittwoch 11.02.2026 treten zahlreiche Haltverbotszonen in Kraft, die bereits im Vorfeld errichtet und mit entsprechenden Verkehrszeichen kenntlich gemacht wurden. Neben dem kompletten Sicherheitsbereich wird es u.a. zur Durchführung der Versammlungen und einiger Lotsungen zahlreiche weitere Haltverbote im gesamten Stadtgebiet geben. Das Polizeipräsidium München weist ausdrücklich darauf hin, dass Kraftfahrzeuge aus den Haltverbotszonen abgeschleppt werden. Hier können Kosten in Höhe von mehreren Hundert Euro entstehen, diedem Fahrzeughalter auferlegt werden. Die Abschleppung der Fahrzeuge beginnt am 12.02.2026. Von den Verkehrsbeeinträchtigungen sind außerdem die Straßenbahnen und Busse der MVG betroffen. Vor allem der Trambahn-Verkehr aufden Linien 19, 21 und N19 über den Promenadeplatz wird unterbrochen (Zeitraum: Freitag, 13.02.2026, ca. 05:00 Uhr bis Sonntag, 15.02.2026, ca. 16:30 Uhr). Die Besucher der Münchner Innenstadt werden an diesem Wochenende insbesondere darum gebeten, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. 11.02.2026 Wer sich in Bezug auf den polizeilichen Einsatz zur Münchner Sicherheitskonferenz informieren möchte, kann dafür das Bürgertelefon der Münchner Polizei nutzen. Unter der Telefonnummer 089 2910 1910 gewährleistet das Polizeipräsidium München eine Erreichbarkeit rund um die Uhr und kann somit bei Bedarf die erforderlichen Auskünfte an die Bürgerinnen und Bürger weitergeben. Die Münchner Polizei wird den Einsatz auch aktiv auf ihren Kanälen in den Sozialen Medien begleiten. https://www.facebook.com/polizeimuenchen https://www.instagram.com/polizeimuenchen/ https://x.com/PolizeiMuenchen https://www.tiktok.com/@polizeimuenchen Darüber hinaus fungiert insbesondere der WhatsApp-Kanal der Münchner Polizei als aktueller Einsatzticker bei relevanten Sachverhalten. http://www.whatsapp.com/channel/0029VafkZ4UG3R3j7FrukR25 Zur Bewältigung der gesamten Einsatzlage wird das Polizeipräsidium München ab dem 12.02.2026 mit bis zu 5.000 Polizeibeamtinnen und -beamten im Einsatz sein. Wie in den vergangenen Jahren wird die Münchner Polizei durch Polizeieinheiten aus mehreren Bundesländern unterstützt. Da in diesem Jahr parallel zur MSC bundesweit zahlreiche Faschingsveranstaltungen stattfinden, werden beim diesjährigen Polizeieinsatz zur MSC neben Polizeieinheiten aus Bayern, dem gesamten Bundesgebiet und der Bundespolizei im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit auch Polizeikräfte aus Österreich, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden in München im Einsatz sein. Das Polizeipräsidium München spricht bereits im Vorfeldseinen Dankan alle Polizistinnen und Polizisten aus, die bei diesem Einsatz unterstützen. 11.02.2026 Als Einsatzleiter fungiert der Münchner Polizeivizepräsident Christian Huber, der sich mit folgendem Anliegen an die Münchner Bevölkerung wendet: „Bitte zeigen Sie die notwendige Gelassenheit und haben Sie Verständnis, dass es an diesem Wochenendezu Einschränkungen fürdie Bürgerinnen und Bürger kommt. Nutzen Sie für Besuche der Innenstadt, soweit möglich, den öffentlichen Nahverkehr. Seien Sie aufmerksam. Wenn Ihnen etwas verdächtig oder merkwürdig vorkommt, sprechen Sie unsere zahlreichen Einsatzkräfte an oder nutzen Sie den Polizeinotruf 110. Sollten Sie Fragen zum Polizeieinsatz haben, nutzen Sie auch gerne unser Bürgertelefon. Den zahlreichen in München eingesetzten Polizeikräften aus Bayern, dem gesamten Bundesgebiet, aus Österreich, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden wünsche ich einen guten Einsatz, einen angenehmen Aufenthalt, hier bei uns in München und anschließend eine gesunde Rückkehr. Auch wenn es keine hundertprozentige Sicherheit gibt, können Sie sich darauf verlassen, dass das Polizeipräsidium München alles dafür tun wird, das höchstmögliche Sicherheitsniveau zu gewährleisten. Und eines kann ich garantieren: Wir sind fürSie da!“

Datum: 11.02.2026 Quelle: Bayregnews