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Unterlassene Hilfeleistung

Ermittlungsverfahren wegen unterlassener Hilfeleistung nach Tötungsdelikt - Moosach siehe Pressemeldung vom 20.03.2026, Ziffer 416 Wie bereits berichtet wurde am Donnerstag, 19.03.2026, gegen 19.30 Uhr, eine 31-jährige Deutsche in einer Wohnung in Moosach tot aufgefunden. Im Rahmen dieses Einsatzes ergaben sich Hinweise, dass die Frau Opfer eines Gewaltdeliktes geworden war. Als Tatverdächtiger wurde ein 32-jähriger türkischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in München ermittelt und festgenommen. Der Ermittlungsrichter hat gegen ihn am Freitag, den 20.03.2026, einen Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Die weiteren Ermittlungen hierzu wurden vom Kommissariat 11 übernommen. Im Rahmen der Ermittlungen ergab sich ein Hinweis darauf, dass von dem Handy des Opfers am Tattag, gegen 03:00 Uhr, bei dem Notruf der Polizei angerufen worden war. Da Zweifel daran entstanden, dass der den Anruf entgegennehmende Polizeibeamte im Anschluss an das Telefonat alle erforderlichen Maßnahmen in die Wege geleitet hat, setzte das Polizeipräsidium München das zuständige Bayerische Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft München I hierüber in Kenntnis. Das Verhalten des Polizeibeamten und der Inhalt des mutmaßlichen Notrufs werden nun vom Bayerischen Landeskriminalamt, Sachgebiet 131, unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München I überprüft. Der betroffene Polizeibeamte wird bis auf Weiteres nicht mehr in der Notrufund Anzeigenaufnahme eingesetzt. Weitere Auskünfte sind derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht möglich.

Datum: 01.04.2026 Quelle: Bayregnews