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Viel Stress für die Freilassinger Bundespolizei

Polizei Am 12. Februar 2026 setzte die Bundespolizei im Grenzraum sowie am Bahnhof Freilassing mehrere bestehende Haftbefehle durch. Gegen 13:00 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte an der Kontrollstelle auf der BAB 8 bei Schwarzbach einen 44-jährigen georgischen Staatsangehörigen. Dabei stellte sich heraus, dass die Staatsanwaltschaft Traunstein ihn zur Strafvollstreckung wegen des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise ausgeschrieben hatte. Da er die fällige Geldstrafe in Höhe von 1.480,00 Euro sowie einen Strafrest von 100,00 Euro nicht begleichen konnte, erfolgte für den Mann am Nachmittag die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt, wo er nun die nächsten 74 Tage verbringen muss.   Am Bahnhof Freilassing nahmen die Beamten Donnerstag gegen 16:20 Uhr einen 50-jährigen Deutschen fest. Gegen ihn bestand ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Gießen wegen des Verdachts des Diebstahls. Nach der Vorführung bei einem Richter wurde auch er in eine nahegelegene Justizvollzugsanstalt gebracht.   Nur kurze Zeit später, gegen 17:15 Uhr, erfolgte am selben Bahnhof eine weitere Festnahme. Ein 40-jähriger Grieche wurde aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Beleidigung gesucht. Die geforderte Geldstrafe von 780,00 Euro konnte er nicht zahlen, sodass er eine Ersatzfreiheitsstrafe von 26 Tagen antreten musste. Seine Überstellung in eine Justizvollzugsanstalt erfolgte noch am selben Abend.

Datum: 13.02.2026 Quelle: Bayregnews